Dienstag, 30. November 2010

Mr. Unbekannt?

http://www.youtube.com/watch?v=UOyclpSZtik&feature=related

Geblendet und herumgeworfen fühle ich mich.
Du bist da, das weiß ich. Ich habe dich zwar nicht gesehen, aber ich spüre dich. Unendlich tief hast du mich getroffen wie eine rieselnde Erleuchtung, welche unendliche Freude und Erleichterung in mir auslöste.
Erschlagen war ich durch deine Güte und bedingungslose Liebe voller Stolz, Würde und Ehrlichkeit.
Ich habe dich erkannt.
Nur gefunden habe ich dich noch nicht, gesehen habe ich dich noch nicht.
Ich glaube dich in den Falschen zu erkennen um enttäuscht zurückzuschrecken, dass du es nicht bist.
Überall glaube ich dich zu sichten. Überall tauchst du mich in eine Welt der Wärme, der Leichtigkeit, der Klarheit.
Du bist bei mir. Das weiß ich.
Vielleicht ist die Zeit, in der du dich zu zeigen vermagst bald gekommen.
Bis zu diesem Augenblick werde ich geduldig warten.

Dienstag, 16. November 2010

Man beklagt sich nicht über Wasser, weil es nass ist, noch über Felsen, weil sie hart sind. So wie das Kind die Welt mit großen, unkritischen und unschuldigen Augen beschaut, sich einfach merkt und beobachtet, was der Fall ist, ohne die Sache zu diskutieren oder zu verlangen, dass es anders sei, so betrachtet der sich selbst aktualisierende Mensch die menschliche Natur in ihm wie in anderen. (Abraham Maslow)

Freitag, 5. November 2010

Frühere Zitate V- Gefühle



"Das ist das Stichwort und gleichzeitig der Widerspruch.
Eigentlich laufen wir blind durch diese Welt.
Jegliche Normen, die wir uns steril im Stillen setzen, verlieren sich in Emotionen.

Aber anstatt dies immer wieder nur zu ersticken, sollte man sein Herz lieber atmen lassen. Das heißt nicht, dass man sich nur ablenkt, und sich vollkommen von seinen Gefühlen leiten lässt.

Nein, das Leben ist nicht logisch und nein, man kann sich nicht direkt in einen Lebensweg zwängen und an diesem streng festhalten.
Erst wenn das Herz frei ist, kann man über Normen nachdenken.
Was nutzt die ganze Theorie wenn das Herz dabei leidet?
Zwang ist hier die falsche Richtung.

Nur wenn man seine Gefühle und seinen Verstand in Einklang bringt, hat man eine Chance wirklich zu leben, glücklich zu werden, und das wichtigste, zu bleiben."

Frühere Zitate IV- Kostbarkeiten

"Die kostbarsten Dinge im Leben sind wahrscheinlich Freiheit und die Art die Welt mit Kinderaugen, also mit deren neugiere, zu sehen...


betrachtet man all die vielen Konflikte auf der welt, sind unterdrückung, gefangenschaft und hunger auf der einen seite,
auf der anderen seite das verschwenderische, rücksichtslose und auch "langweilige" Leben der vermeindlich freien und wohlhabenden vorzufinden.
darüber lässt sich viel diskutieren, aber man kann diese Kostbarkeiten auch im engeren Rahmen ansehen.

unendlich viele zwischenmenschliche beziehungen, aber auch einstellungen einzelner, fallen durch deren mangel in problematisches licht.
fast alle beziehungsprobleme lassen sich so durchleuchten. wenn etwas in einer liebenden zweisamkeit nicht simmt, mangelt es, neben falscher einstellung der einzelnen, entweder an freiheit oder an langeweile (also der verlust der spannung am anderen).

deshalb is es besonders wichtig den anfang einer beziehung gut zu durchdenken. handle ich in freiheit, ohne jeglichen psychischen zwang und fixiere ich mich auch nicht auf etwas einzelnes?
ist die gewisse spannung vorhanden; die bewunderung des charakters des anderen, welche derer in kinderzeiten an neue dinge erinnert?
auch innerhalb einer beziehung sollte man immer in freiheit leben ohne psychisch abhängig vom anderen zu sein, was als voraussetzung eine gesunde Psyche mit genügend selbstbewusstsein und selbstliebe fordert.
man geht trotz lebenspartner seinen weg, denn nur man selbst kann sich wirklich glücklich machen.
nur so verliert man den "kinderblick" niemals.
immer auf der lauer nach spannenden sachverhalten, charakteren oder sonstigem...
wenn sein eigener lebensweg eine andere richtung einnimmt als der des partners kann man noch selten eine fruchtbare partnerschaft festhalten.
es bedarf also auch mut sich selbst treu zu bleiben und um seine freiheit und den blick durch kinderaugen zu kämpfen.
und so auch mal kurzzeitige verluste zu verkraften.

ich verbessere mich: das kostbarste ist der mut zur freiheit und kindlichen liebe"

Frühere Zitate III -Liebe

"Liebe.



man träumt davon...: "wie wäre es wenn..." oder "so sollte es sein..." schwirren einem oft durch den Kopf.
man denkt man ist vorbereitet und weiß was zu tun ist. es geht nun nur ans warten...

aber ist sie einmal da, ist alles anders. jegliche vorsätze sind zerstört... jegliches kontrolliertes verhalten... keine spur von ihr...
krampfhaft versucht der kopf dem herzen alles auszureden... aber es funktioniert nicht...
man fühlt sich von einem strudel voller hoffnungen, träume, gefühle und emotionen überwältigt.

"Fliehe! "sagt der kopf. "mach weiter !" sagt das herz. ein unendlicher kampf, man selbst sieht dabei nur ratlos zu...
man ist vielleicht nicht mehr der, den man anstrebt zu sein, der, den man angegeben hat zu sein. nun spricht die seele, verwundbar, ängstlich, kindlich, ohne jede norm. vielleicht so wie man wirklich ist...
dabei zerstört man leider so unendlich viel ... denn jene muster sind zerstört... man ist weit entfernt vom erwachsensein, man fühlt sich zurückgeworfen in seine kindliche welt aus der man so leicht nicht herrauskommt.
denn man hat angefangen den traum zu leben. nicht nur zu träumen.

iwann wacht man auf und der kopf hat den Kampf letzendlich doch gewonnen... ob es ein schöner traum war weiß man nun... meist war es ein böser traum... man erinnert sich an schöne zeiten, trauert um die schlechten. versucht zu vergessen. versucht zu hassen.

man baut sich letzendlich wieder eine welt auf: mit überarbeiteten verhaltensmustern und weltansichten, mit neuen normen, mit neuen schutzmaßnahmen. und sagt zu sich: du bist daran gewachsen, es war gut so. man kehrt zurück zu sich, zur erwachsenenwelt. nur leider leidet man dabei unendlich...

es kann aber auch sein dass man aufwacht und man feststellt es war ein guter traum. der noch nicht vorbei ist... wenn man nun zur welt zurückkehrt mit ihm/ihr an seiner seite. wenn man die kindlichen träume mit der realität verbinden kann. dann ist es wahre liebe ♥ und endet nicht allzuschnell... vielleicht sogar nie...

das große problem ist dass man eben nicht weiß ob es ein guter traum wird... manche verschließen sich und lassen sich erobern.... wollen keinerlei körbe bekommen... das muss jeder für sich entscheiden... aber es gibt auch menschen die leider so dumm sind und sich überredenlassen... dabei viel zerstören...vielleicht auch einiges dadurch verhindern... schon von anfang an... aber die stimme seiner seele weiß es am besten, welcher weg gewählt werden muss ♥"

Frühere Zitate II

"Die Kunst ein glückliches Leben zu führen besteht zwar darin, sich auf die endlose Suche nach Seelenverwandte in jeder Lebenslage zu begeben.


Hat man welche gefunden und sich deren Vertrauen mühsam erkämpft, baut man sich mit ihnen ein Leben auf.
Jedoch vergisst man dann leicht, dass dieses Vertrauen mit der Zeit auch wieder schwinden kann...

endlos viele Fehler werden einem vergeben... wollen vergeben werden... aber dennoch ist der umgang ein anderer.
diese personen sind, waren und werden, glaubt man, immer da sein...
worin nehmen wir uns diese sicherheit? wo wir doch voll zweifel und kummer dafür gekämpft haben? diese intensität des begehrens und liebens hat abgenommen... genau weil wir nicht mehr dafür kämpfen...

was würden wir tun wenn genau diese personen eines tages doch nicht mehr da sind? wenn wir aufwachen und alles ist weg? und man kann ihnen weder sagen, dass man sie liebt noch dass man sie vermisst... all diese worte die nie oft gesagt wurden...

warum "lieben" oder " begehren" wir neue seelenverwandte so viel mehr als die "alteingesessenen"? warum ist es nichts wert, für jemanden zu kämpfen, den man schon längst für sich gewonnen hat? meist sind diese viel ehrlicher und treuer... und sind es wert wirklich geliebt zu werden ♥

darum ist es das wichtigste auf der welt seine liebenden menschen zu halten, zu achten, zu respektieren, sie zu ehren...und zwar IMMER. manchmal ist man gernervt von dieser doch so geliebten person. manchmal von dieser vernachlässigt.

der ursprung des lebens ist die familie... warum wird dann genau diese manchmal als nervig und lästig eingestuft? die familie bleibt zwar immer... aber sollte sie nicht eig das wichtigste sein? klar es gibt kommunikationsprobleme und viele konflikte... aber ist es nicht die kunst des lebens genau diese zu lösen? später wenn wir uns eine eigene aufbauen wird es ähnlich sein. dann wird es genau dies konflikte geben... und wie schrecklich muss es für kinder sein in einer zerfallenenden familie?"

Frühere Zitate- Brücke

"Manchmal kommen wir uns gefangen vor in einer Welt voller unterdrückter Gefühle.

Was geschieht verstehen wir nicht.
Wir verstehen nicht warum es weh tut,
Wir verstehen nicht warum das jetz sein muss.
...Alles was wir wissen ist, dass es aufhören soll.
Wir versuchen dieses Problem zu lösen,
entwerfen uns in den innersten Gedanken Muster, an welchen wir versuchen festzuhalten.

Aber die Raelität hat anderes mit uns vor und macht uns einen gewaltigen Schnitt durch die Rechnung. Krampfhaft versuchen wir unsere Muster am Leben zuhalten, die Scham eingestehen zu müssen, dass dieses Muster falsch war, ist zu groß.

Am Schluss kommt man sich vor lauter kämpfen, einfach nur noch hilflos vor. einsam. nicht verstanden und nicht akzeptiert und es stellt sich ein Hass ein. ein Hass der gegen niemanden gerichtet ist, aber letzendlich doch da ist.

Es ist hierbei wichtig, Freunde zu haben, die einem in dieser Zeit beistehen und voller Optimismus versuchen einem die Augen zu öffnen.
Oder man entwickelt einen komplett neuen Blick für die Begebenheiten und vergisst einmal kurz den Schmerz. So kann es sein, dass plötzlich der Groschen fällt und man dann nur noch sprachlos sein kann...

Denn das ist die Lösung. die verdammte Lösung vor der wir uns verschließen.
Es bedarf eine Menge Mut, die Wahrheit zu erkennen, uns also einzugestehen dass man falsch dachte, dass diese Muster eben einfach falsch waren.
Es ist nicht schlimm. man erwartet keine strafe. es ist ok, es ergeht jedem so.

Stolz sein bedutet nicht, auf das stolz zu sein was gut an einem ist, sondern auch auf das, was falsch war.
Dass man es geschafft hat diese Brücke dieser Verzweiflung zu überwinden. Und aufrichtig seine Fehler bekennen kann.

Das Leben besteht aus so vielen solchen Brücken, aber schaffen tut mans letzendlich immer, man muss nur aufstehen."

 

Dienstag, 2. November 2010

Treppenhaus

 http://www.youtube.com/watch?v=v0NoHN1TU5I&feature=related

Schweren Herzens gehe ich Stufe für Stufe. 
Ich schaue auf und bemerke, dass ich noch immer in diesem endlos langen Treppenhaus bin. Wie sollte es auch anders sein, wo hätte ich auch hinlaufen können.


Betrachte ich das Treppengeländer so huscht ein Lächeln über mein Gesicht, es ist aus massiven Eichenholz mit unzählig schönen Gravurren; denke ich da an die billigen Holzgestelle der vergangenen Zeit so wiege ich mich in Sicherheit und Hoffnung, so leicht werde ich nicht abstürzen. 
Sobald ich diese tiefen Gravurren fühle, der Geruch frischen Holzes in meine Nase steigt, schwinden die Gedanken einer möglichen Illusion. Es ist oft der einzige Gedanke, der mich mit Mut tränkt, weiterzusteigen und trotz rutschiger Stufen weiter nach oben zu sehen.
Die Zeit ist gekommen, dass ich meinen Blick des Geländers wende und auch ohne mich daran zuhalten weiterzugehen mit der Gewissheit seiner Existenz.

An den Wänden sehe ich die verschiedensten Dinge. Farbenfrohe Gemälde, billige Poster oder auch scheinbar plumpe Malereien. Manche verbleiben nur sehr kurz, sodass ich sie nicht verstehen kann. Manche machen mir Angst, manche wollen mich verführen, manche erfüllen mich mit Freude. Andere wiederrum bringen mich zum weinen, sobald ich erkenne was sie in Wirklichkeit darstellen.


Von Zeit zu Zeit kommt es vor,dass ich bekannte Bilder wiedererkenne. Aber nun betrachte ich sie unter einem andern Licht, sodass sie mir doch wieder anderes erscheinen. Dieser Unterschied der Erscheinung schockiert mich meist. Ach so geliebte Formen, welche in tieferen Stockwerken mit Leidenschaft angesehen wurde, haben ihren Glanz verloren.
Andere wiederrum welche nur verschwommen und unscheinbar in meiner Erinnerung liegen spielen nun eine ganz große Rolle.

So soll es ja auch sein. Das stand ja auch am Eingang des Treppenhauses auf dem Schild. Trotz allem lässt es mich immer wieder erschrecken, dass dies die Wahrheit war, das dies die Wahrheit ist.


http://www.youtube.com/watch?v=v0NoHN1TU5I&feature=related


Es gab ein Gemälde, von so großer Schönheit, dass ich es, schließe ich die Augen, noch ganz klar sehen kann. Damals war es kein bloßes Gemälde. Es hatte etwas lebendiges, welches mir den Atem raubte. Jedoch auf einer Art, die ich nicht zu begreifen verstand.
Welches ich nur baff und wortlos annehmen konnte, ohne den wahrlichen Wert zu kennen.


Ob diese Erinnerung jedoch de facto der Wirklichkeit entspricht, vermag ich nicht zu wissen, denn um dies prüfen zu können wäre ein weiterer Blick von Nöten. Dieser ist mir jedoch für immer verwehrt, lediglich nur ein leiser Verweis eines anderen gibt mir die Gewissheit, dass es noch exsistiert.


Vielleicht möchte ich es nie wieder sehen, mit dem leisen Wissen, es könnte sich verzerren und am Ende mir nicht mehr gefallen.
Betrachte ich das Abbild dessen vor meinem geistigen Auge näher, fällt mir auf, dass diese Schönheit bereits hier schon verblasst. Gehe ich jedoch etwas zurück, stahlt es nochimmer in seiner vollen Leidenschaft. 
Konfus, verwirrend ist dieses Bild. Genaue Konturen verblassen langsam immer weiter, während an manchen Stellen sie noch tiefer in den Leinenstoff eindringen.

Trotz allem ist es nur eine Erinnerung. 
Eine Erinnerung, die zwar schwer im Herzen liegt, aber trotz allem vergessen werden sollte.


Ich steige weiter hinauf. Mir kommt es vor, dass die einzelnen Stufen immer schwieriger zu erreichen sind.