Montag, 27. Dezember 2010

Geh mit mir ein Stück des Weges Unbekannter,
und betrachte mit mir den Sonnenuntergang.
Es bedarf nur ein Moment der inneren Ruhe, den ich mit dir aufrichtig genießen möchte.
Und vielleicht ein Lächeln, das mir zeigt, dass auch du den Funken des Glücks in dir spürst.

Freitag, 24. Dezember 2010

Il n'y a pas monsieur parfait

Das Leben ist kein Plan.
Du kannst nicht einfach sagen:
1. Abi
2. Studieren
3. Mann des Lebens finden
4. Karriere
5. Heiraten und Kinder kriegen
6. glücklich mit dem Liebsten sterben

Nein!
Wäre es so, dann müsstest du es ja gar nicht mehr leben, denn du wüsstest ja was passieren wird.
Wäre es so, dann wär der Zauber nicht da.

Vielleicht ist es viel mehr so, dass das Leben eine Reise ist, welche sich nicht planen lässt. Eine Reise, bei der du nicht an morgen denken darfst, sondern nur an JETZT.
Ja vielleicht gibt es ihn: den perfekten Mann.
Aber das kann man nicht anhand von selbst entworfenen Kriterien entscheiden.
Das ist keine Sache des Kopfes sondern eine Sache des Herzens.
Begib dich viel lieber auf das große Abenteuer des Lebens, du wirst es wissen wenn der Richtige vor dir steht.
Vielleicht ist er es dann nicht für immer, vielleicht nur für einen Lebensabschnitt. Das wird sich zeigen.

Tout va s'arranger, peut-etre de mieux en mieux.

des pensées pour toi

Ich erschrak, als es mich sagen hörte.
Ich rede viel, sagte ich zu mir selbst.
Ich kenne die Welt nicht, sagte ich zu mir selbst.

Aber du hast etwas, du hast eine Tiefe die mich erschlägt.
Ich fühle das widersprüchlichste das ich je gefühlt habe.
Sag wie kann ich dich hassen und lieben zugleich?
Sag wie kann es sein, dass es unmöglich ist bei dir zu sein, unmöglich uns beide zu vereinen und ich trotzdem zärtlich an dich denken muss?
Sag wie kann es sein dass du all meine Kriterien zerstörst?
Sag wie kann es sein, dass du theoretisch nichts hast was mich anziehen könnte und ich trotzdem immer wieder mein Herz befehlen muss aufzuhören?
Sag wie kann es sein?
Du raubst mir den Atem, aber ich weiß nicht wie.

Was geschieht mit mir, immer wieder höre ich deinen Namen in meinen Träumen.
Denke ich an die nicht immer friedvollen Gespräche, denke ich an die Art wie du mich ansahst so spüre ich noch immer mein Herz aufflammen.
Von deinen Küssen fang ich gar nicht erst an.
Mein Herz war tot, durch dich begann es zu atmen.

Es gab kein Märchen, es war nicht perfekt und das hat mich gestört.
Oder ich wollte, dass es mich stört.
Oder es war nicht die rechte Zeit.

Egal, wie sehr du mich verletzt.
Egal, wie kalt du zu mir bist.
Es wundert mich selbst, glaub mir, es ist egal.
Es ist da.
Einfach so.
und ich habe nun die größten Probleme sie loszubekommen, du bist so ein Depp.
Es ist wie ein Ruf einer anderen Welt, den ich voller Qualen ignorieren muss.

Vielleicht ist auch nur unsere Zeit noch nicht gekommen.

Freitag, 17. Dezember 2010

"Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.
Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:
Ich wünsche dir Zeit, dich zu freu`n und zu lachen,
und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.

...Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,
nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsche dir Zeit - nicht zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

Ich wünsche dir Zeit - nicht nur so zum Vertreiben.
Ich wünsche, sie möge dir übrigbleiben
Als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertrau`n,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schau`n

Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,
und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.
Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben!
"
von elli ayoba

Freitag, 10. Dezember 2010

Der Grabensprung

Nobilis:
Warum springest du nicht wie die anderen über den Graben? Siehe doch es ist ganz einfach, es bedarf nur dem Mut sich aufzurichten.

Iustus:
Ich könnte springen wie die anderen. Ich könnte es erlernen, ja doch gewiss.
Aber eine innere Stimme sagt mir, dass dies nicht der Weg ist, welchen ich gehen soll.

Erlernen kann man vieles,
Nachmachen kann man alles,
dies ist lediglich eine Frage der Geduld, des Willens und vielleicht der Lehrer.
Dennoch, ich glaube dies ist nicht mein Weg.

Mein Weg ist ein anderer, auch wenn ich noch nicht zu wissen vermag, wie er aussieht.
Ich werde noch einige Zeit hier verbleiben und andere über den Graben springen sehen.
Werde vielleicht frieren, werde vielleicht hungern.

Ich kann leider nicht einfach mit dir ziehen und blind umherirren ohne zu wissen was ich tue.
Es zerreißt mir mein Herz, Geliebte. Aber ich muss mir selbst treu sein und meinen persönlichen Weg finden.

Denn ich wüsste, dass ich irgendwann stürzen könnte und dann wäre ich verloren.
Ohne zu wissen wer ich bin, ohne zu wissen mich aufrichten zu können, würde ich mich in meiner Verzweiflung vorfinden.
Klar du könntest mich aufrappeln und mich weiterziehen. .
Aber das möchte ich nicht. Dafür bist du mir zu kostbar, um dir zur Last zu fallen und dich so zu schwächen.
Auch ob ich mit Glück erfüllt wäre, ist fraglich.
Deshalb muss ich auf meine innere Stimme horchen und lernen sie zu verstehen bevor ich handle.

Es kann gut sein, dass ich letztendlich doch über den Graben springe, jedoch mit einem Unterschied:
Ich springe aus vollster Überzeugung, aus der Vergnügung höchster Lebenslust, aus klar ausformulierter Vernunft und aus gutem Willen mit einem erfüllten Lächeln auf dem Gesicht.
Oder ich werde umkehren und anders ans Ziel kommen.

Es tut mir leid.
Mein Entschluss steht fest.
Ich muss es tun.
Hier trennen sich unsere Wege.

Nobilis: 
Aber nein doch.
Ich werde bei dir bleiben.
Ich habe dir damals versprochen dir treu zu sein und das werde ich auch heute.
Kälte, Sturm und Regen vermögen mir nichts anzuhaben.
Denn ich liebe dich.
Ich liebe dich nicht für das was du bist, sondern für das was ich bin, wenn ich bei dir bin.
Also ist auch dies der Weg meiner inneren Stimme.
Ich weiß nicht was geschehen ist.
Die Schuppen fiehlen ab.
Es ist anders.
Wir sind noch die selben. Aber es ist anders.


Plötzlich sehe ich Dinge die ich nie gesehen habe

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Zeiten

Zeiten ändern sich.
Zeiten ändern mich.
Zeiten ändern dich.

Wie ist es möglich, dass Gefühle so schnell umschlagen können?
Wie ist es möglich, dass es letzendlich doch weitergeht?
Wie ist es möglich, dass immer wieder neue Chancen kommen?

Das ist das Schicksal der Erdenmenschen.
So abstrus es auch klingen mag, Türen öffnen und schließen sich, und ständig begeben wir uns in neue Höhlen der Leidenschaft, der Liebe, des Schmerzes.
Oft vergesse ich das und habe das Gefühl in diesem Wirrungen zu ersticken.

Aber nun bin ich draußen.
Was sich mir eröffnet ist eine bekannte Leere, eine Gefühlslosigkeit, welche für neue Geschichten Platz bietet.

Aber die Träume fehlen mir ein wenig.

Sonntag, 5. Dezember 2010

Im Express des Lebens

Sanft - gleiten die Wälder an mir vorbei...
Sanft - kuschle ich mich in Richtung Fenster und betrachte die Scheeflocken, welche an die Scheibe rieseln
Sanft - wärme ich mich an meinem Tee
Sanft - sind die lieben Gespräche der Sitznachbarn
Sanft - ist der lachende Blick des Babys neben mir
Sanft - ist mein Lächeln

Sanft - sind meine Gedanken an euch
Für einen kurzen Augenblick entschwinde ich der Realität und träume in den Wogen des Glücks.

Aber dem ist nicht so.
Sanft ist man nur in Gedanken. Hart ist die Realität.
Aber definiere mir einer die Realität...
Ist diese sanfte Liebe nicht auch die Wahrheit?

Mittwoch, 1. Dezember 2010

love ain´t about finding the perfect person... love is about loving an imperfect person perfectly
Wie unter Glas erkenne ich die verschwommenen Konturen der Wahrheit.
Irgendwie wusste ich es auch, nur glauben wollte ich es nicht, dafür hast du mir zu viel bedeutet.
Kleine Halbwahrheiten, Ausweichungen und Notlügen - alles um's ins schöne Licht zu rücken.
Ich war bereit zu allem - und dachte das wäre ebenfalls deine Stellungnahme.
Süß umscheichelt haben deine Worte mich - aufregend schön waren unsere Erlebnisse, auch durch einen leisen dunklen Schatten berieselnd, den ich rasch wegscheuchte.

Nun kommt es wie ein Donnerschlag.
Bedeutet hab ich dir nie besonders viel. Ich war ein Zeitvertreib, ein Mittel zum Ziel.
Nichts, absolut nichts war ich für dich.- Eine Freudschaft definiere ich anders-
Über vieles habe ich hinweggesehen. Aber jetzt ist Schluss.
Was für mich das liebste war, was einen gewissen Teil meines Herzens bekam hast du mir link ausgespannt.
Wo ich Monate kämpfte und nicht bekam nahms du dir innerhalb von Wochen.
Sag was war ich für dich?

Komm mir nicht mit deinen Ausreden und Fehlern.
Es gibt Dinge die kann man nicht erklären. Es gibt Dinge, die darf man nicht vermeiden.
Du lebst einen Lebensweg, den ich nicht akzeptieren kann.
Werde doch glücklich.
Aber ohne mich.

Dienstag, 30. November 2010

Mr. Unbekannt?

http://www.youtube.com/watch?v=UOyclpSZtik&feature=related

Geblendet und herumgeworfen fühle ich mich.
Du bist da, das weiß ich. Ich habe dich zwar nicht gesehen, aber ich spüre dich. Unendlich tief hast du mich getroffen wie eine rieselnde Erleuchtung, welche unendliche Freude und Erleichterung in mir auslöste.
Erschlagen war ich durch deine Güte und bedingungslose Liebe voller Stolz, Würde und Ehrlichkeit.
Ich habe dich erkannt.
Nur gefunden habe ich dich noch nicht, gesehen habe ich dich noch nicht.
Ich glaube dich in den Falschen zu erkennen um enttäuscht zurückzuschrecken, dass du es nicht bist.
Überall glaube ich dich zu sichten. Überall tauchst du mich in eine Welt der Wärme, der Leichtigkeit, der Klarheit.
Du bist bei mir. Das weiß ich.
Vielleicht ist die Zeit, in der du dich zu zeigen vermagst bald gekommen.
Bis zu diesem Augenblick werde ich geduldig warten.

Dienstag, 16. November 2010

Man beklagt sich nicht über Wasser, weil es nass ist, noch über Felsen, weil sie hart sind. So wie das Kind die Welt mit großen, unkritischen und unschuldigen Augen beschaut, sich einfach merkt und beobachtet, was der Fall ist, ohne die Sache zu diskutieren oder zu verlangen, dass es anders sei, so betrachtet der sich selbst aktualisierende Mensch die menschliche Natur in ihm wie in anderen. (Abraham Maslow)

Freitag, 5. November 2010

Frühere Zitate V- Gefühle



"Das ist das Stichwort und gleichzeitig der Widerspruch.
Eigentlich laufen wir blind durch diese Welt.
Jegliche Normen, die wir uns steril im Stillen setzen, verlieren sich in Emotionen.

Aber anstatt dies immer wieder nur zu ersticken, sollte man sein Herz lieber atmen lassen. Das heißt nicht, dass man sich nur ablenkt, und sich vollkommen von seinen Gefühlen leiten lässt.

Nein, das Leben ist nicht logisch und nein, man kann sich nicht direkt in einen Lebensweg zwängen und an diesem streng festhalten.
Erst wenn das Herz frei ist, kann man über Normen nachdenken.
Was nutzt die ganze Theorie wenn das Herz dabei leidet?
Zwang ist hier die falsche Richtung.

Nur wenn man seine Gefühle und seinen Verstand in Einklang bringt, hat man eine Chance wirklich zu leben, glücklich zu werden, und das wichtigste, zu bleiben."

Frühere Zitate IV- Kostbarkeiten

"Die kostbarsten Dinge im Leben sind wahrscheinlich Freiheit und die Art die Welt mit Kinderaugen, also mit deren neugiere, zu sehen...


betrachtet man all die vielen Konflikte auf der welt, sind unterdrückung, gefangenschaft und hunger auf der einen seite,
auf der anderen seite das verschwenderische, rücksichtslose und auch "langweilige" Leben der vermeindlich freien und wohlhabenden vorzufinden.
darüber lässt sich viel diskutieren, aber man kann diese Kostbarkeiten auch im engeren Rahmen ansehen.

unendlich viele zwischenmenschliche beziehungen, aber auch einstellungen einzelner, fallen durch deren mangel in problematisches licht.
fast alle beziehungsprobleme lassen sich so durchleuchten. wenn etwas in einer liebenden zweisamkeit nicht simmt, mangelt es, neben falscher einstellung der einzelnen, entweder an freiheit oder an langeweile (also der verlust der spannung am anderen).

deshalb is es besonders wichtig den anfang einer beziehung gut zu durchdenken. handle ich in freiheit, ohne jeglichen psychischen zwang und fixiere ich mich auch nicht auf etwas einzelnes?
ist die gewisse spannung vorhanden; die bewunderung des charakters des anderen, welche derer in kinderzeiten an neue dinge erinnert?
auch innerhalb einer beziehung sollte man immer in freiheit leben ohne psychisch abhängig vom anderen zu sein, was als voraussetzung eine gesunde Psyche mit genügend selbstbewusstsein und selbstliebe fordert.
man geht trotz lebenspartner seinen weg, denn nur man selbst kann sich wirklich glücklich machen.
nur so verliert man den "kinderblick" niemals.
immer auf der lauer nach spannenden sachverhalten, charakteren oder sonstigem...
wenn sein eigener lebensweg eine andere richtung einnimmt als der des partners kann man noch selten eine fruchtbare partnerschaft festhalten.
es bedarf also auch mut sich selbst treu zu bleiben und um seine freiheit und den blick durch kinderaugen zu kämpfen.
und so auch mal kurzzeitige verluste zu verkraften.

ich verbessere mich: das kostbarste ist der mut zur freiheit und kindlichen liebe"

Frühere Zitate III -Liebe

"Liebe.



man träumt davon...: "wie wäre es wenn..." oder "so sollte es sein..." schwirren einem oft durch den Kopf.
man denkt man ist vorbereitet und weiß was zu tun ist. es geht nun nur ans warten...

aber ist sie einmal da, ist alles anders. jegliche vorsätze sind zerstört... jegliches kontrolliertes verhalten... keine spur von ihr...
krampfhaft versucht der kopf dem herzen alles auszureden... aber es funktioniert nicht...
man fühlt sich von einem strudel voller hoffnungen, träume, gefühle und emotionen überwältigt.

"Fliehe! "sagt der kopf. "mach weiter !" sagt das herz. ein unendlicher kampf, man selbst sieht dabei nur ratlos zu...
man ist vielleicht nicht mehr der, den man anstrebt zu sein, der, den man angegeben hat zu sein. nun spricht die seele, verwundbar, ängstlich, kindlich, ohne jede norm. vielleicht so wie man wirklich ist...
dabei zerstört man leider so unendlich viel ... denn jene muster sind zerstört... man ist weit entfernt vom erwachsensein, man fühlt sich zurückgeworfen in seine kindliche welt aus der man so leicht nicht herrauskommt.
denn man hat angefangen den traum zu leben. nicht nur zu träumen.

iwann wacht man auf und der kopf hat den Kampf letzendlich doch gewonnen... ob es ein schöner traum war weiß man nun... meist war es ein böser traum... man erinnert sich an schöne zeiten, trauert um die schlechten. versucht zu vergessen. versucht zu hassen.

man baut sich letzendlich wieder eine welt auf: mit überarbeiteten verhaltensmustern und weltansichten, mit neuen normen, mit neuen schutzmaßnahmen. und sagt zu sich: du bist daran gewachsen, es war gut so. man kehrt zurück zu sich, zur erwachsenenwelt. nur leider leidet man dabei unendlich...

es kann aber auch sein dass man aufwacht und man feststellt es war ein guter traum. der noch nicht vorbei ist... wenn man nun zur welt zurückkehrt mit ihm/ihr an seiner seite. wenn man die kindlichen träume mit der realität verbinden kann. dann ist es wahre liebe ♥ und endet nicht allzuschnell... vielleicht sogar nie...

das große problem ist dass man eben nicht weiß ob es ein guter traum wird... manche verschließen sich und lassen sich erobern.... wollen keinerlei körbe bekommen... das muss jeder für sich entscheiden... aber es gibt auch menschen die leider so dumm sind und sich überredenlassen... dabei viel zerstören...vielleicht auch einiges dadurch verhindern... schon von anfang an... aber die stimme seiner seele weiß es am besten, welcher weg gewählt werden muss ♥"

Frühere Zitate II

"Die Kunst ein glückliches Leben zu führen besteht zwar darin, sich auf die endlose Suche nach Seelenverwandte in jeder Lebenslage zu begeben.


Hat man welche gefunden und sich deren Vertrauen mühsam erkämpft, baut man sich mit ihnen ein Leben auf.
Jedoch vergisst man dann leicht, dass dieses Vertrauen mit der Zeit auch wieder schwinden kann...

endlos viele Fehler werden einem vergeben... wollen vergeben werden... aber dennoch ist der umgang ein anderer.
diese personen sind, waren und werden, glaubt man, immer da sein...
worin nehmen wir uns diese sicherheit? wo wir doch voll zweifel und kummer dafür gekämpft haben? diese intensität des begehrens und liebens hat abgenommen... genau weil wir nicht mehr dafür kämpfen...

was würden wir tun wenn genau diese personen eines tages doch nicht mehr da sind? wenn wir aufwachen und alles ist weg? und man kann ihnen weder sagen, dass man sie liebt noch dass man sie vermisst... all diese worte die nie oft gesagt wurden...

warum "lieben" oder " begehren" wir neue seelenverwandte so viel mehr als die "alteingesessenen"? warum ist es nichts wert, für jemanden zu kämpfen, den man schon längst für sich gewonnen hat? meist sind diese viel ehrlicher und treuer... und sind es wert wirklich geliebt zu werden ♥

darum ist es das wichtigste auf der welt seine liebenden menschen zu halten, zu achten, zu respektieren, sie zu ehren...und zwar IMMER. manchmal ist man gernervt von dieser doch so geliebten person. manchmal von dieser vernachlässigt.

der ursprung des lebens ist die familie... warum wird dann genau diese manchmal als nervig und lästig eingestuft? die familie bleibt zwar immer... aber sollte sie nicht eig das wichtigste sein? klar es gibt kommunikationsprobleme und viele konflikte... aber ist es nicht die kunst des lebens genau diese zu lösen? später wenn wir uns eine eigene aufbauen wird es ähnlich sein. dann wird es genau dies konflikte geben... und wie schrecklich muss es für kinder sein in einer zerfallenenden familie?"

Frühere Zitate- Brücke

"Manchmal kommen wir uns gefangen vor in einer Welt voller unterdrückter Gefühle.

Was geschieht verstehen wir nicht.
Wir verstehen nicht warum es weh tut,
Wir verstehen nicht warum das jetz sein muss.
...Alles was wir wissen ist, dass es aufhören soll.
Wir versuchen dieses Problem zu lösen,
entwerfen uns in den innersten Gedanken Muster, an welchen wir versuchen festzuhalten.

Aber die Raelität hat anderes mit uns vor und macht uns einen gewaltigen Schnitt durch die Rechnung. Krampfhaft versuchen wir unsere Muster am Leben zuhalten, die Scham eingestehen zu müssen, dass dieses Muster falsch war, ist zu groß.

Am Schluss kommt man sich vor lauter kämpfen, einfach nur noch hilflos vor. einsam. nicht verstanden und nicht akzeptiert und es stellt sich ein Hass ein. ein Hass der gegen niemanden gerichtet ist, aber letzendlich doch da ist.

Es ist hierbei wichtig, Freunde zu haben, die einem in dieser Zeit beistehen und voller Optimismus versuchen einem die Augen zu öffnen.
Oder man entwickelt einen komplett neuen Blick für die Begebenheiten und vergisst einmal kurz den Schmerz. So kann es sein, dass plötzlich der Groschen fällt und man dann nur noch sprachlos sein kann...

Denn das ist die Lösung. die verdammte Lösung vor der wir uns verschließen.
Es bedarf eine Menge Mut, die Wahrheit zu erkennen, uns also einzugestehen dass man falsch dachte, dass diese Muster eben einfach falsch waren.
Es ist nicht schlimm. man erwartet keine strafe. es ist ok, es ergeht jedem so.

Stolz sein bedutet nicht, auf das stolz zu sein was gut an einem ist, sondern auch auf das, was falsch war.
Dass man es geschafft hat diese Brücke dieser Verzweiflung zu überwinden. Und aufrichtig seine Fehler bekennen kann.

Das Leben besteht aus so vielen solchen Brücken, aber schaffen tut mans letzendlich immer, man muss nur aufstehen."

 

Dienstag, 2. November 2010

Treppenhaus

 http://www.youtube.com/watch?v=v0NoHN1TU5I&feature=related

Schweren Herzens gehe ich Stufe für Stufe. 
Ich schaue auf und bemerke, dass ich noch immer in diesem endlos langen Treppenhaus bin. Wie sollte es auch anders sein, wo hätte ich auch hinlaufen können.


Betrachte ich das Treppengeländer so huscht ein Lächeln über mein Gesicht, es ist aus massiven Eichenholz mit unzählig schönen Gravurren; denke ich da an die billigen Holzgestelle der vergangenen Zeit so wiege ich mich in Sicherheit und Hoffnung, so leicht werde ich nicht abstürzen. 
Sobald ich diese tiefen Gravurren fühle, der Geruch frischen Holzes in meine Nase steigt, schwinden die Gedanken einer möglichen Illusion. Es ist oft der einzige Gedanke, der mich mit Mut tränkt, weiterzusteigen und trotz rutschiger Stufen weiter nach oben zu sehen.
Die Zeit ist gekommen, dass ich meinen Blick des Geländers wende und auch ohne mich daran zuhalten weiterzugehen mit der Gewissheit seiner Existenz.

An den Wänden sehe ich die verschiedensten Dinge. Farbenfrohe Gemälde, billige Poster oder auch scheinbar plumpe Malereien. Manche verbleiben nur sehr kurz, sodass ich sie nicht verstehen kann. Manche machen mir Angst, manche wollen mich verführen, manche erfüllen mich mit Freude. Andere wiederrum bringen mich zum weinen, sobald ich erkenne was sie in Wirklichkeit darstellen.


Von Zeit zu Zeit kommt es vor,dass ich bekannte Bilder wiedererkenne. Aber nun betrachte ich sie unter einem andern Licht, sodass sie mir doch wieder anderes erscheinen. Dieser Unterschied der Erscheinung schockiert mich meist. Ach so geliebte Formen, welche in tieferen Stockwerken mit Leidenschaft angesehen wurde, haben ihren Glanz verloren.
Andere wiederrum welche nur verschwommen und unscheinbar in meiner Erinnerung liegen spielen nun eine ganz große Rolle.

So soll es ja auch sein. Das stand ja auch am Eingang des Treppenhauses auf dem Schild. Trotz allem lässt es mich immer wieder erschrecken, dass dies die Wahrheit war, das dies die Wahrheit ist.


http://www.youtube.com/watch?v=v0NoHN1TU5I&feature=related


Es gab ein Gemälde, von so großer Schönheit, dass ich es, schließe ich die Augen, noch ganz klar sehen kann. Damals war es kein bloßes Gemälde. Es hatte etwas lebendiges, welches mir den Atem raubte. Jedoch auf einer Art, die ich nicht zu begreifen verstand.
Welches ich nur baff und wortlos annehmen konnte, ohne den wahrlichen Wert zu kennen.


Ob diese Erinnerung jedoch de facto der Wirklichkeit entspricht, vermag ich nicht zu wissen, denn um dies prüfen zu können wäre ein weiterer Blick von Nöten. Dieser ist mir jedoch für immer verwehrt, lediglich nur ein leiser Verweis eines anderen gibt mir die Gewissheit, dass es noch exsistiert.


Vielleicht möchte ich es nie wieder sehen, mit dem leisen Wissen, es könnte sich verzerren und am Ende mir nicht mehr gefallen.
Betrachte ich das Abbild dessen vor meinem geistigen Auge näher, fällt mir auf, dass diese Schönheit bereits hier schon verblasst. Gehe ich jedoch etwas zurück, stahlt es nochimmer in seiner vollen Leidenschaft. 
Konfus, verwirrend ist dieses Bild. Genaue Konturen verblassen langsam immer weiter, während an manchen Stellen sie noch tiefer in den Leinenstoff eindringen.

Trotz allem ist es nur eine Erinnerung. 
Eine Erinnerung, die zwar schwer im Herzen liegt, aber trotz allem vergessen werden sollte.


Ich steige weiter hinauf. Mir kommt es vor, dass die einzelnen Stufen immer schwieriger zu erreichen sind.









Freitag, 29. Oktober 2010

Klare Sicht

http://www.youtube.com/watch?v=BdrF7I87fd4

Betrachtet man das Leben der Menschen
in all seinen Fassetten,
seinen Farben,
und seinen Formen,
lässt es Einen schon ein wenig schmunzeln.

Welch ach so große Unterschiede auch bestehen mögen
zwischen den Ansichten und Vorstellungen der einzelnen,
letztendlich haben wir doch - alle -das selbe Schicksal.

Letztendlich sind wir doch irgendwie aus dem selben Holz geschnitzt.
Letztendlich haben wir doch die selben Bedürfnisse.
und letztendlich sehen wir uns alle nach der Liebe, - ohne die ein Leben hier schier unmöglich wär.

Diese harten Ansichten des Anderen lassen uns erschauern,
und Unverständnis lässt uns lachen,
während wir starr an die unseren glauben und darauf beharren.
So kommt es zu Verstimmungen,- zu Streit,  - zu Konflikten - und leider auch zu Krieg.

Wie kommt es, dass wir scheinbar blind durch unsere geliebte Welt laufen und jeder eine andere Wahrheit erahnen möchte?
Weil wir Menschen sind -
Weil die Welt nicht nur für uns Menschen gemacht ist, und es zu einfach wär wenn wir das große Geheimnis bereits kennen würden.

Denn dieses große Geheimnis -
kann man in keiner ach so komplizierten Sprache
in keinem ach so komplexen Sachverhalt
und auch in keinem ach so detaillierten Bild aufdecken.

Es ist einerseits eine Freude wie auch eine Qual
-man könnte dies als Lebensaufgabe auffassen-
hineingeworfen zu sein in all die kulturellen, politischen, sozialen Konflikte
- auf der Suche nach der Wahrheit.

Aber auch in die Probleme einer selbst mit seinen Mitmenschen -
Streit unter Freunden - oder auch das große Thema der Liebe.
Das wichtigste Thema ist jedoch die Frage nach seiner Selbst.

http://www.youtube.com/watch?v=OSZCFFpix2g&feature=related

Es ist auf der einen Seite die elementarste Frage, worauf sich alles aufbaut,
 - ohne Beantwortung dessen wir eigentlich gar nicht atmen könnten -
und auf der anderen Seite die Schwierigste und Weitläufigste.

Komplett zu beantworten werden wir, denke ich, niemals fähig sein.
Unsere Aufgabe ist es viel mehr, uns so weit wie möglich klar zu werden,
wer wir sind
und wer wir sein wollen.
          um irgendwann eins zu werden - mit der Unendlichkeit.